7 Gymnasium  Larissa
G
riechenland

   

      Kennzeichnend für Griechenland allgemein ist die erstaunliche Vielgestaltigkeit des Landes.
     Auf der einen Seite hochaufragende Berge und Gebirgsmassive, wie der Pindus (Griechenlands "Rückgrat"), der Olymp (der Pantheon ist mit 2.917 m der höchste Berg des Landes) und die nur da und dort von Tälern unterbrochenen Bergketten Thrakiens und Makedoniens, in denen zahlreiche kleine Flüsse entspringen.
    Auf der anderen Seite ein verschlungenes Spitzenband, das die Küsten des Festlandes säumt. Diese immer wieder überraschende Zerklüftung der Küste in tausende von Buchten ist es, die diesem Land eine ganz besondere Schönheit, seinen einmaligen Reiz verleiht. Ebenso reich gegliedert wie das Festland bietet sich auch der Meeresboden dar, der einst, vor Millionen von Jahren, über dem Meeresspiegel lag - eine Landbrücke nach Kleinasien. Vor dem Kap Tainaron an der Südspitze des Peloponnes, im sogenannten "Oinousen-Brunnen" befindet sich der tiefste Punkt des Mittelmeers (4.850 m).

    Die griechische Halbinsel im äußersten Südosten Europas erstreckt sich über eine Fläche von 131.944 qkm und besteht aus dem Festland (Attika, Peloponnes, Mittelgriechenland, Thessalien, Epirus, Makedonien, Thrakien) und den Inseln im Ägäischen und lonischen Meer. Von der geomorphologischen Struktur her gehört es zu Europa, ist es doch der südlichste Ausläufer der Balkanhalbinsel.


    Eine kleine Inselgruppe, die Sieben oder Ionischen Inseln, begrenzt das Land nach Westen. Geradezu ein Meer von Inseln finden wir in der Ägäis. Hier sind sie in Gruppen zusammengeschlossen - die Inseln der nördlichen und der östlichen Ägäis, die Sporaden, die Kykladen und die Dodekanes - bald segeln sie allein vor dem Wind, wie Kreta im äußersten Süden.
   Von den 39 Kykladeninseln sind 24 bewohnt. Die Sporaden vor der Ostküste haben sich ihren typischen lnselcharakter mit den alten Sitten und Gebräuchen unverfälscht erhalten. Die Gruppe der Dodekanes im Südosten umfaßt 12 große und eine ganze Reihe kleinerer Inseln, jede mit ihrem eigenen Charakter und Besonderheiten. Und schließlich, im Meer zwischen Attika und Peloponnes, noch eine Gruppe kleiner Inseln: die Inseln im Saronischen Golf.

Geschichte

146 v.Chr. - 395
Griechenland wir römische Provinz und bleibt dies bis zum Untergang des oströmischen Reiches.

29.05.1453
Fall Konstantinopels nach 54 tägiger Belagerung durch Mehmed. Griechenland wird Teil des Osmanischen Reiches.

25.03.1821
Beginn der griechischen Revolution. Geistiger Urvater des großen Volksaufstandes ist Rigas Velestinlis (1757-1798).

03.02.1830
Durch das Londoner Protokoll und durch die Anerkennung durch das osmanische Reich wird Griechenland zum selbstständigen Staat erklärt. Griechenland umfasst jedoch zu Beginn noch nicht die gesamte Staatsfläche des heutigen Staates. Später gewinnt Griechenland neue Gebiete (Epirus, Makedonien) in den Balkankriegen hinzu.

1912 - 1913
Einnahmen mehrere Gebiete des osmanischen Reiches in den zwei Balkankriegen mit den verbündeten Mächten Serbien und Bulgarien.

1922
Im ersten Weltkrieg schließt sich Griechenland der Entente (Frankreich/Großbritannien) an. Nach dem Sieg der Entente über das osmanische Reich bemüht sich Griechenland an weiteren Gebieten des osmanischen Reiches.

30.08.1922
In der Schlacht am Pantos werden die Griechen von den Türken unter Mustafa Kemal Atatürk geschlagen. Es bringt die Wende im Griechisch-Türkischen Krieg.

09.09.1922
In der Folge nehmen die Türken Smyrna (İzmir) ein und vertreiben die griechische Bevölkerung aus der Stadt. Dieser Teil der Geschichte wird in Griechenland auch als Kleinasiatische Katastrophe bezeichnet.

1923
Im Vertrag von Lausanne wird ein Bevölkerungsaustausch zwischen beiden Staaten beschlossen. 1,5 Millionen Griechen und 500 Tausend Türken werden unfreiwillig umgesiedelt und vertrieben.

1937 - 1945
Im zweiten Weltkrieg wird Griechenland von Italien angegriffen. Die Griechen halten stand und drängen die Italiener bis weit hinter die albanische Grenze zurück. Erst nach dem Eingreifen der deutschen Wehrmacht im Mai 1941 müssen sich die Griechen geschlagen geben und werden von dann an durch ein italienische-deutsch-bulgarisches Besatzungsregime besetzt.

 

 

·                                 Amtssprache

·                                 Griechisch

·                                 Hauptstadt

·                                 Athen

·                                 Staatsoberhaupt

·                                 Karolos Papoulias

·                                 Regierungschef

·                                 Kostas Karamanlis

·                                 Fläche

·                                 131.940 km

·                                 Einwohnerzahl

·                                 ca. 11 Millionen

·                                 Bevölkerungsdichte

·                                 80,5 Einwohner pro km

·                                 Währung

·                                 Euro

 

 

 
 

Besucherzahl

von 12/8/2005

free web counter

free web counter

Copyright ©

7 Gymnasium  Larissa

2003-2010

Design und Erstellung von:

Despina Hourmouziadou
Französisch-Professor