Gymnasium Larissa

Olymp-der Berg der Götter

 

   Der Olymp (griechisch Όλυμπος ) ist das höchste Gebirge Griechenlands. Das Massiv liegt nahe der Ostküste Griechenlands, in Makedonien unweit des Ortes Litochoron, 50 km nördlich der größeren Stadt Larissa. Die höchsten Gipfel sind der Mytikas (auch: Mitikas) (2917 m), gefolgt von Skolio (2911 m), Stefani (2909 m, gelegentlich als Zeusthron bezeichnet) und Skala (2866 m). Die Erstbesteigung erfolgte 1862 durch Heinrich Barth, der jedoch nicht den Hauptgipfel Mytikas erreicht hat. Dies gelang Christos Kakalos mit Frédéric Boissonas und Daniel Baud Bovy am 2. August 1913.

    Das Olympmassiv weist besondere geologische Formationen auf und eine ganz eigene Flora und Fauna. Von daher wurde es schon 1938 unter Naturschutz gestellt und 1981 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Mythologie

    In der griechischen Mythologie ist der Olymp der Berg der Götter. Etymologisch bedeutet der Begriff "voll des Lichtes". So wird sich der Berg der Götter als ein spiritueller lichterfüllter Platz vorgestellt. Er bildet gleichsam das Himmelskonzept der griechischen Mythologie ab, bewohnt von Göttern, Halbgöttern, Abkömmlingen der Götter und ihren Dienern. (vgl. Gottesberg) Nach anderen Überlieferungen "lebten" die Götter nicht auf dem Berg, sondern hielten sich in einer anderen Form der Existenz auf.

    

     Wenn man bedenkt, dass Zeus Herrscher über den Himmel und die Erde, Poseidon über die Meere und Hades Fürst der Unterwelt war, würde es auch nicht in das Konzept passen, den Berg Olymp (auf der Ebene der Erde = Zeus' Herrschaftsgebiet) als Aufenthaltsort der Götter zu deuten. Viel mehr galt er als Wohnstätte der Götter, als göttlicher Palast, wo man zu Beratung und Schmaus zusammenzukommen pflegte und in dem es genau 12 Wohnungen gab. Am Berg Olymp gibt es eine riesige Kerbe die, mit etwas Fantasie, wie ein riesiger Thron aussieht. Dieser Platz wurde im antiken Griechenland Zeus Thron genannt.

 

 

 
 

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